Geschichte

gyoker

Die Freilandproduktion von Rosenpflanzen stellt die Haupttätigkeit des Gartenbaubetriebs dar. Der Gründer der einstigen Gärtnerei, Ferenc Tóth begann 1968 mit dem Anbau, als Hobbygärtner hat er, zur Ergänzung seines Arbeitslohns, 5000 Rosenpflanzen hergestellt. Für das damalige Produktionsvolumen hat der zu seinem Grundstück in Szöreg gehörende, mit mehreren tausend Quadratmetern ungewöhnlich große Garten ausgereicht. Im Jahre 1967 wurde als Zusammenschluss von 34 Rosenproduzenten die Genossenschaft Szőregi virág és Dísznövény ÁFÉSZ (Szöreger Blumenund Zierpflanzen Allgemeine Verbraucher- und Verkaufsgenossenschaft) gegründet. Auch Ferenc Tóth schloss sich dieser Genossenschaft an, welche die mit den Rosenpflanzen verbundene Marketing- und Logistiktätigkeit besorgte. Angesichts des erfolgreichen Betriebs der Organisation erhöhte Ferenc Tóth fortwährend das Produktionsvolumen und verkaufte die Ernte an die Genossenschaft. Ende der 1980-er Jahre hielten mehrere französische und österreichische Kunden der Genossenschaft daran fest, dass die Genossenschaft mit dem Anbau der von ihnen bestellten Rosenpflanzen Ferenc Tóth beauftragen soll, da der Warenbestand und die Qualität konstant und garantiert waren. In der Zeit der Wende gründete der Leiter und Eigentümer der damals bereits in dritter Generation tätigen österreichischen Firma Starkl in Ungarn eine Firma. Zur gleichen Zeit hat Herr Starkl als Geschäftsmann und auch als Freund Ferenc Tóth davon überzeugt, seine Arbeit aufzugeben, eine selbständige Unternehmung zu gründen und seine Rosen direkt an seine bewährten ausländischen Kunden zu verkaufen. 1992 gründete Ferenc Tóth als Einzelunternehmer seine selbständige Firma. 1996 erfolgte der letzte Verkauf über die Genossenschaft. Zu diesem Zeitpunkt liefert der

Gartenbaubetrieb bereits auf den deutschen, österreichischen und französischen Markt und verfügt über einen holländischen Zulieferer. Die Tochter von Ferenc Tóth, Zita Tóth beginnt ab 1994 im Gartenbaubetrieb mitzuwirken, sie ist für die internationalen Beziehungen verantwortlich. Bereits zu Anfang war ersichtlich, dass sie dank ihrer deutschen und französischen Sprachkenntnisse und ihrer kommunikativen Fertigkeiten binnen kurzer Zeit Vertrauensbrücken zu ausländischen Kunden aufbaut. 2004 startet sie, als Teil des Gartenbaubetriebs, auch ihre eigene Einzelunternehmung. Nach dem Beitritt Ungarns in die EU im Jahre 2004 eröffnete sich die Möglichkeit, bei Ausschreibungen der Europäischen Union finanzielle Mittel zu erlangen. Mit Hilfe dieser wurden langerwartete technische und infrastrukturelle Entwicklungen verwirklicht. Der Sohn von Ferenc Tóth, Viktor Tóth beteiligte sich ab 2006 als Maschinenbauingenieur, neben seiner Anstellung als Planer und Projektant, über die Planung und Herstellung von die Lebendarbeit erleichternden und ersetzenden Geräten und Maschinen an der Arbeit. Mit der Entwicklung des Gartenbaubetriebs wurden die entstehenden wirtschaftlichen Aufgaben immer kompakter, so dass er, mit Unterstützung der Familie, auch die Ausbildung zum Diplom-Ingenieur-Ökonom an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Szent-István-Universität absolvierte. Seit 2010 ist auch Viktor Tóth in Hauptanstellung im Gartenbaubetrieb beschäftigt. Die westeuropäischen Geschäftserfahrungen haben gezeigt, dass die Marketing-Tätigkeit erfolgreicher sein kann, wenn der Gartenbaubetrieb eine Wirtschaftsgesellschaft gründet, rund um diese können dann bereits Brand, Marken aufgebaut werden, und das klingt auch in Fremdsprachen gut. Am 27. März 2013 hat der Gartenbaubetrieb die AGRIROSE kft (AGRIGROSE GmbH) gegründet. Die anfänglich 5000 Rosenpflanzen im Jahre 1968 konnten zu 2014 auf 600.000 Rosen aufgestockt werden. In unseren jetzigen Tagen liefert der Gartenbaubetrieb in folgende Länder: Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien, Polen und Ungarn.

No weather data found for [Hungary, Szeged, vertical]